Modul Generator: Status und Transitionen

Geändert am Do, 2 Apr um 4:14 NACHMITTAGS

Die Gestaltung des Workflows ist eine zentrale Komponente eines individuellen Moduls. Der Workflow definiert, welche Schritte ein Formular bzw. ein Modulelement durchlaufen muss. Im Workflow werden Bearbeitungsrechte eingeschränkt und konfiguriert, bei welcher Transition Q.wiki eine Benachrichtigung versenden soll.

Status und Transitionen verstehen

Für eine erfolgreiche Workflow-Pflege ist es wichtig, dass du Status und Transitionen sowie deren Zusammenhang verstehst:

  • Status ist der Zustand, in dem sich ein Element befindet. Beispiele sind Neu, In Prüfung, Zur Einsicht durch Mitarbeiter oder Freigegeben. Verwende für die Statusbezeichnung ein Adjektiv oder eine Zustandsbeschreibung.
  • Transitionen sind die Aktionen, die ein Nutzer ausführen kann, um ein Element von einem Status in einen anderen zu überführen. Formuliere Transitionen aktiv als Verb: Antrag einreichen, Anfrage bestätigen oder Kosten bewilligen.

Bearbeitungsrechte je Status

Für jeden Status definierst du, welche Nutzer die Seite in diesem Status bearbeiten dürfen:

  • In der Formulardefinition kannst du Rechte für jeden Inhaltsblock weiter detaillieren – siehe Rechte und Sichtbarkeiten.
  • Hat ein Nutzer nicht das im Status definierte Bearbeitungsrecht, kann er die Seite nur lesend betrachten.
  • Die Bearbeitbarkeit kann je Status unterschiedlich definiert werden. Beispiel: Im Status Neu darf jeder Nutzer eine Anfrage bearbeiten, im Status Freigabe durch Führungskraft aber nur die Führungskraft und die Geschäftsführung.
Wichtig: Lege zuerst die Status an und verknüpfe sie anschließend mit Transitionen. Für jeden Status zeigt Q.wiki zwei Listen:

Einsprünge und Ausgänge

  • Einsprünge (eingehende Transitionen) werden auf Basis deiner Konfiguration automatisch ermittelt und angezeigt.
  • Ausgänge (ausgehende Transitionen) werden angezeigt, nachdem du sie hinzugefügt hast.

Transitionseinstellungen

Eine Transition hat diverse Einstellungen – siehe Transitionen anlegen und konfigurieren. Die zwei wichtigsten aus Prozesssicht sind:

  • Berechtigungsrecht: Nur berechtigte Nutzer sehen diese Transition. Das Recht zur Transition-Durchführung ist unabhängig vom Bearbeitungsrecht im Zielstatus. Diese werden an zwei verschiedenen Stellen gepflegt und haben keine Bindung zueinander. Es ist also möglich, dass ein Nutzer die Berechtigung hat, ein Element zu überführen, aber anschließend nicht das Recht, die Seite weiter zu bearbeiten.
  • Benachrichtigungen: Konfiguriere, welche Nutzer bei dieser Transition benachrichtigt werden sollen.

Nicht-lineare Workflows

Ein Workflow muss nicht linear sein. Durch die freie Definition von Transitionen zwischen den Status sind komplexe Abläufe und Rücksprünge möglich.

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