Mehrsprachige Inhalt im Prozessebereich

Geändert am Tue, 06 Dec 2022 um 01:48 PM

Wichtiges vorweg:

Die beschriebenen Umsetzungsmöglichkeiten zur Einbringung von Inhalten in unterschiedlichen Sprachen sind reine Workarounds. Diese sollten angewendet werden, wenn es vereinzelte Inhalte betrifft und diese Inhalte bspw. aus einer externen Anforderung heraus erstellt werden müssen (z.B. Lieferantenaudit). Wenn ein Managementsystem zur praktischen Führung für ein internationales Unternehmen mit mehreren Standorten aufgebaut werden soll, wird die Lösung Q.wiki MultiSite empfohlen. Damit lässt sich das Prinzip interaktiver Managementsysteme über Sprachbarrieren hinweg umsetzen, ohne, dass Aufwand in häufig sinnlose und fehlerhafte Übersetzungen fließt.

 

In Q.wiki werden zwei Bestandteile für die Sprache unterschieden:

  • Die Systemsprache (Bedienelemente wie z. B. Speichern-Knopf)
  • Die Sprache der Inhalte


Mehrsprachigkeit der Systemsprache

Als Systemsprachen werden Deutsch oder Englisch angeboten. Die Systemsprache ist für einen Nutzer abhängig von der im Browser eingestellten Sprache:

  • Ist die Sprache im Browser auf Deutsch eingestellt, erscheint Q.wiki in Deutsch.
  • Ist die Sprache im Browser auf eine andere Sprache eingestellt, erscheint Q.wiki in Englisch.

E-Mails werden in der Sprache des auslösenden Nutzers versendet.

Die Systemsprache kann für das Q.wiki auf Deutsch oder Englisch in der Konfiguration erzwungen werden. Diese Konfiguration wird vom Modell Aachen Support angepasst.


Mehrsprachigkeit der Sprache der Inhalte


Der Inhalt des Q.wiki erscheint in der eingebrachten Sprache. Q.wiki bietet keine automatische Übersetzung an. 

 

Zur Darstellung von Q.wiki Inhalten in verschiedenen Sprachen bestehen mehrere Möglichkeiten, die sich je nach Anwendungsfall deutlich unterscheiden:

  • Verschiedene Standorte haben verschiedene Sprachen
    • Haben Sie in Ihrem Unternehmen mehrere Standorte mit verschiedenen gesprochenen Sprachen, bietet sich die Einführung des Konzernpaketes an. Hierbei wird für verschiedene Standorte und/oder Sprachen jeweils ein eigenes Wiki implementiert. Global geltende Inhalte werden in der Unternehmenssprache auch lokal verfügbar gemacht.

 

Sollen gleiche Inhalte in verschiedenen Sprachen dargestellt werden, sind folgende Wege möglich:

 

  • Die integrierte Übersetzung
    • Die integrierte Übersetzung wird empfohlen, wenn vereinzelt Inhalte übersetzt werden sollen und somit eine Sprache überwiegt. Auch bei dieser Möglichkeit sollte der Seitenverantwortliche alle angebotenen Sprachen selbst einbringen können. Wenn ein Inhalt in einer anderen Sprache angeboten werden soll, wird dieser in Prozessbeschreibung / Arbeitsanweisung in eine zusätzliche Spalte einer Tabelle hinzugefügt.

 

  • Die verwaltete Übersetzung
    • Die verwaltete Übersetzung wird empfohlen, wenn die Inhalte in den verschiedenen Sprachen über die Revisionen nicht auseinanderlaufen sollen. Der Seitenverantwortliche sollte die angebotenen Sprachen selbst einbringen können. Zur Umsetzung wird der Inhalt in der zusätzlichen Sprache z.B. unter den bestehenden Inhalt oder als zusätzliche Spalte angefügt. Die verschiedenen Sprachblöcke werden mit einer Überschrift (z.B. Deutsch / Englisch) markiert und das automatische Inhaltsverzeichnis am Seitenbeginn eingefügt. Der Seitenverantwortliche sorgt damit im Rahmen seiner Freigabe für die Synchronität der Inhalte.

 

  • Die nachgeschaltete Übersetzung
    • Die nachgeschaltete Übersetzung kann genutzt werden, wenn einzelne Inhalte in Sprachen übersetzt werden sollen, die nicht durch die Seitenverantwortlichen selbst beherrscht werden. Hierbei werden individuelle Seiten für jede angebotene Sprache angelegt und untereinander verlinkt (z. B.: „<Link to the english process>“ bzw. „<Link zum deutschen Prozess>“). Wird ein Inhalt verändert, muss der Seitenverantwortliche dafür sorgen, dass die anderen Seitenverantwortlichen Ihre Seite ebenfalls aktualisieren. Das Q.wiki unterstützt diesen Prozess der nachgeschalteten Übersetzung nicht, da der Aufwand und die logistischen Probleme, die dabei entstehen, dem Grundprinzip eines interaktiven Managementsystems, mit vielen kleinen Verbesserungen, widersprechen.

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